EFD – was ist das?

EFD ist die Abkürzung für Europäischer Freiwilligendienst, ein Programm von Erasmus Plus und somit finanziert und unterstützt von der EU.

Wie bin ich darauf gekommen?
Bei einer Messe über Auslandsangebote im Jugendservice Linz wurde unter anderem auch der EFD vorgestellt und es hat echt einige Vorzüge: Unterkunft, Verpflegung, ein kleines Taschengeld und ein Teil der Reisekosten werden bereitgestellt. Was man selbst zahlen muss: theoretisch nichts.

Warum Griechenland und wie funktioniert das mit dem EFD?
Eigentlich hat meine Entscheidung nichts mit dem Land zu tun. Es gibt eine Datenbank an Projekten in ganz Europa und man kann sich für jedes einzelne davon wie für einen Job bewerben. Projekte in Ländern wie Spanien, England und Frankreich sind da natürlich sehr beliebt. Bei den meisten Projekten reicht ein Motivationsschreiben und ein Lebenslauf, doch manchmal werden auch Fragebögen verlangt und somit kann ein Bewerbungsprozess auch ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Der zweite und „letzte“ Schritt einer Bewerbung ist meist ein Skypeinterview. Um eine kurze Vorstellung zu haben: bei rund 30 ausgesendeten Bewerbung habe ich zwei Zusagen bekommen. Generell gibt es immer eine Sendeorganisation im eigenen Land (in OÖ beispielsweise 4YOUgend) und eine Aufnahmeorganisation im Projektland.

Was genau mache ich jetzt in Griechenland?
Ein Teil meines Projektes ist die Arbeit mit Kindern vormittags in einer Volksschule, entweder als Assistenz für die Lehrkraft oder in einer Gruppe mit anderen Freiwilligen. Ein anderer Teil ist die Arbeit am Computer nachmittags, die aus Websitegestaltung, Videoschnitt und Radiotechnik besteht. Ich soll Grundkenntsnisse über verschiedene Programme haben (Photoshop, Illustrator, Movie Maker etc.) und diese dann an andere Personen weitergeben können. Im Sommer werden wir an einem Ferienprogramm für Kinder beteiligt sein und außerdem das Segeln lernen am eigenen Segelboot der Organisation. Vielleicht kommt aber doch noch alles ganz anders als erwartet.

Wohin hat es mich jetzt eigentlich genau hinverschlagen?
Auf Chios, eine griechische Insel nahe dem türkischen Festland. Laut Wikipedia ist Chios die fünftgrößte Insel Griechenlands und hat eine Küstenlinie von 213 km. Wo genau ich dort mein Jahr verbringe, wird erst nach einer Eingewöhnungsphase feststehen. Derzeit bin ich in Vrontados untergebracht. Der Flug ging von Wien über Athen nach Chios, wo mich zwei Freiwillige und der Projektleiter begrüßt haben.
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