Lebenszeichen

Da ich mich jetzt schon über eine Woche nicht gemeldet habe – teils aus Ereignislosigkeit, teils aus Lustlosigkeit – jetzt endlich wieder ein Lebenszeichen aus Griechenland. Eigentlich gibt es aus der gesamten letzten Woche nur drei „Highlights“ zu berichten.

Am Freitagabend gingen wir in eine Taverne im Hinblick aufs Wochenende und weil keiner unbedingt etwas in der Küche zaubern wollte. Das beliebteste Fast Food hier: Pita. Man kann sich das so ähnlich wie Kebap vorstellen, also ein Teigfladen gefüllt mit etwas Fleisch, Gemüse und Pommes (ja, Pommes als Füllung und nicht als Beilage). Da es zudem noch sehr, sehr günstig ist, ist Pita ein Lieblingsessen von uns nicht gerade reichen Freiwilligen. Der Preis liegt irgenwo zwischen 1,50€ und 2,00€. Ich selber hab allerdings nicht das typisch griechische Essen genossen, sondern mir Pommes mit Käse bestellt. Etwas wirklich Griechisches probier ich dann nächstes Mal.

Am Samstag fuhren wir dann morgens in die Stadt. Am Wochenende bedeutet „morgens“ übrigens für uns, den Bus um 11.40 Uhr zu nehmen. Grund für den „wahnsinnig frühen Start in den Tag“ war, dass die Geschäfte hier zumindest in der Winterzeit nur bis 14.30 Uhr offen haben. Die Fahrt von Vrontados nach Chios dauerte rund 20 Minuten und ein Ticket kostet nur 1,60€.
Für zwei Stunden teilten wir uns dann auf, damit jeder in Ruhe die gewünschten Dinge kaufen konnte. Wir Mädels waren auf der Suche nach Geburtstagsgeschenken und einer Post. Hängen blieben wir dann natürlich auch in Bastelläden und Schmuckgeschäften. Die meisten Modegeschäfte ließen wir dieses Mal aber einfach links liegen.Später gingen wir dann in ein nettes Café/Restaurant essen. Der Blick in die netten Gassen von Chios machte den Besuch noch netter und angenehmer.
Interessant ist wahrscheinlich auch für jeden, wie denn das Wetter hier (noch) so ist. Es lässt sich sagen, dass es merkbar kühler geworden ist, seit ich angekommen bin. Wir waren schon seit Wochen nicht mehr im Wasser und der Wind weht immer stärker. Temparaturmäßig schwanken wir meist zwischen 17° bis 21°, doch mit dem Wind fühlt sich das oft viel kälter an. Trotzdem genieße ich es noch immer, draußen zu sitzen und das Meer zu beobachten oder mich in ein Buch zu vertiefen.
Vielleicht kann ich auch ein paar Sonnenstrahlen nach Österreich senden, dort soll es ja nicht mehr so warm sein – dafür nehmen wir hier auch gern ein paar Regenwolken.
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