Eine kleine Reise

Ich hab die Insel verlassen. Nein, ich fahr nicht nach Hause und nein, das ist kein Urlaub. Wir sind eine Woche lang in Griechenlands Hauptstadt Athen, um dort an dem EFD On-Arrival-Training teilzunehmen. Eigentlich sollte das in den ersten Wochen nach der Ankunft passieren, aber die meisten Teilnehmer hier sind bereits zwei Monate hier, so wie ich. Insgesamt sind wir 78 Freiwillige, was ganz schön beeindruckend, aber auch schwierig fürs Kennenlernen und Eis brechen ist.

Unsere Reise war einfach typisch griechisch: Zuerst eine 10-stündige (!) Verspätung des Bootes wegen Schlechtwetters, von der wir nicht einmal erfahren hätten, hätte nicht unser Organisator die Hafenpolizei angerufen. An Bord war es zwar gemütlich, aber die lange Fahrt von acht Stunden machte sich eben doch durch Langeweile bemerkbar und die meisten Bordrestaurants waren einfach geschlossen.

Mit ein bisschen Verspätung kamen wir dann gegen 19 Uhr beim Training an, ursprünglich wären wir um 7 Uhr morgens in Athen angekommen und hätten uns die Stadt ansehen können, aber es war auch so ganz nett.

Die einzigen beiden Österreicherinnen sind beide aus OÖ und wir haben alle gemeinsame Bekannte, was wirklich witzig ist.

Den Abend haben wir dann in Athen verbracht und haben zufällig einen Wachwechsel vorm Parlament miterlebt und Freundschaft mit einem Straßenmusiker geschlossen (wir haben nebenbei auch mit ihm ein Lied durchs Mikrofon „gesungen/gesprochen“).

Insgesamt war es ein schöner und anstrengender Tag mit einem guten ersten Eindruck von Athen.

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