On-Arrival-Training in Athen

Die letzte Woche war gleichzeitig eine richtig anstrengende aber auch sehr tolle Woche. Wir hatten durchgehend ein vollgepacktes Programm. Von 9.30 Uhr bis 13 Uhr und von 15.30 bis 19 Uhr waren wir mit unseren Trainingseinheiten beschäftigt, natürlich immer mit kurzer Kaffeepause.

Dass wir knapp 80 Leute waren, fand ich persönlich eher nicht so toll. Der Lärm und die vielen Gesichter konnten oft sehr überwältigend sein. Wenn so viele Eindrücke auf einen einprasseln, ermüdet einen das ganz schön schnell. Doch obwohl man am liebsten nur mehr schlafen will, möchte man abends auch nicht verpassen, mit den anderen auszugehen und sich auf einer freundschaftlicheren Basis besser kennenzulernen. Gemeinsam Athen zu erkunden war zwar eine teure Angelegenheit, wir haben aber auch wirklich nette Bars entdeckt. Am letzten Abend durften wir dann im Hotel eine Privatparty schmeißen mit unserer eigenen Musik. Die ganze Nacht wurde getanzt, gelacht und gequatscht.

Die Woche bestand also aus wenig Schlaf und vielen sowohl lustigen als auch informativen Trainingseinheiten. Gemeinsam haben wir gebastelt, Theater erfunden, über unsere Probleme gesprochen und viel gelacht. Fazit der Woche ist: Wir wollen uns alle wiedersehen und jeder ist bei den anderen herzlichst willkommen.

Nebenbei konnte ich auch einen Punkt aus meiner Bucket List abhaken: die Akropolis zu besuchen. Es war ein ganz besonderes Gefühl, in der Nähe eines so antiken und bekannten Bauwerkes zu sein und nebenbei war der Ausblick auf Athen einfach nur beeindruckend.

Athen generell sieht von oben leider sehr trist, grau und fast abstoßend aus. Erst wenn man einige Stadtteile zu Fuß erkundet, entdeckt man die wahre Schönheit der Stadt.

Ursprünglich hätten wir am 6. Dezember mit dem Schiff heimreisen und die Nacht am Meer verbringen sollen. Allerdings machte uns ein mehrtägiger Streik einen Strich durch die Rechnung und relativ kurzfristig wurde unser Transportmittel durch ein Flugzeug ausgetauscht. Statt einer achtstündigen Schifffahrt stand uns deshalb nur ein 45-minütiger Flug bevor.

Für mich war es eine tolle Auszeit vom Projekt, die mir im Gespräch mit anderen auch gezeigt hat, was mit dem EFD möglich ist und wie toll wir es hier auf Chios auch haben.

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