Zwei Wochen im Rückblick

Bevor ich für die Osterferien wieder nach Österreich flog, verbrachte ich noch einen Tag gemeinsam mit Giorgia in Katarraktis, Francesco war schon abgereist. Unglaublich, wie viele Spinnen und andere Krabbeltiere man plötzlich entdeckt, wenn der Mann im Haus nicht mehr da ist. Es ist unnötig zu erwähnen, dass uns so manche Nachbarn wohl des Öfteren hysterisch schreien und lachen gehört haben. Schließlich durften auch wir den Flieger Richtung Heimat besteigen, heilfroh, dem Ungeziefer entkommen zu sein. Das Grinsen wollte mein Gesicht fast nicht mehr verlassen, als ich dann endlich wieder österreichischen Boden erblickte. Beim Anblick meiner Mama und Schwester war der größte Schock allerdings, dass meine Schwester deutlich in die Höhe geschossen war und mich mit ihren elf Jahren nun schon bald überragen würde.

Die nächsten Tage verbrachte ich typisch österreichisch im Schiurlaub mit der Familie. Das Wetter und die Pistenverhältnisse waren zwar nicht perfekt, dafür aber war es die Gesellschaft. Wann immer ich schifahre, kann ich mich an den Ausblicken vom Gipfel kaum sattsehen.

Kaum vom Schifahren zurück, stürzte ich mich auch schon ins nächste Abenteuer: Prag. Mit einigen Freunden verbrachte ich eine Nacht in der tschechischen Hauptstadt. Das Wetter spielte mit und wir konnten Prag bei Sonnenschein am Osterwochenende bestaunen. Wir blieben allerdings meist nicht bei den Sehenswürdigkeiten hängen, sondern in Cafés, Restaurants und Bars.

In den nächsten Tagen wurde Ostern fleißig mit der Familie gefeiert und neben der traditionellen Ostersuche gab es auch eine Osterjause und viele Mehlspeisen.

Meine letzte Nacht vorm Abflug verbrachte ich dann nicht zuhause, sondern am Noppen. Da ich von dem Festivalbesuch nun schon seit Jahren träume und es sich ja zeitlich „ausging“, ließ ich mir nicht nehmen, zumindest einen Abend lang Festivalluft zu schnuppern. Damit ich allerdings auch rechtzeitig wieder zurück nach Hause kam, fuhr ich selbst mit dem Auto hin. Und ja, ein Festival macht auch ohne Alkohol ziemlich viel Spaß.

Nach zwei Stunden Schlaf  ging ich meine Rückreise dann an. Obwohl ich viel davon verschlief, durfte ich dann beim Flug nach Chios noch etwas ganz Besonderes erleben. Wir flogen über Katarraktis und ich betrachtete meinen Wohnort aus einer Perspektive wie es wohl selten jemand anderer darf.

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