Eine ereignisreiche Woche

Letzte Woche war einiges los und auch am Wochenende davor waren wir viel unterwegs. Am Samstag ging es nämlich für mich seit langer Zeit wieder einmal in die Stadt, wo wir fast den ganzen Tag verbrachten. Es sammeln sich dann mit der Zeit doch einige Sachen an, die man besorgen möchte und einfach außerhalb der Stadt schwer oder nur teuer bekommen kann. Außerdem gibt es eine viel größere Auswahl an Restaurants, die man besuchen kann und man kann auch mal eine Pizza genießen. In Katarraktis findet man nämlich meist traditionell griechisches Essen oder Fisch, typisch griechisches Fischerdorf eben.

So kam es dann dazu, dass es uns nachmittags trotz eines ausgiebigen Mittagessens noch einmal in eine Taverne verschlug, die wir schon monatelang von außen geliebäugelt hatten, aber nie besucht hatten. Von dort war der Weg zu unserem Lieblingsplatz beim Meer auch nicht weit. Der Abschluss unseres Tages, so viel sei verraten, war dann übrigens wieder Essen. Dazwischen trafen wir die Freiwilligen von Vrontados und spielten gemeinsam mit zwei Flüchtlingskindern im Park Volleyball.

Mitte der darauffolgenden Woche kam es dann an einem Abend so weit, dass keiner so richtig wusste, was wir kochen sollten und auch keiner so wirklich wollte. So statteten wir einfach unserem Lieblingslokal in Katarraktis „Meltemaki“ einen Besuch ab. Der war es dann auch wert, denn endlich habe ich eine Pita (griechisches Fast Food wie Kebap) gefunden, die mir schmeckt – es hat ja nur sieben Monate gedauert.

Sehr spontan war dann der Donnerstag in der Schule. Ohne Vorwarnung für die Kinder hieß es morgens „Ach ja, heute machen wir einen Wandertag!“. Dies führte dazu, dass während der ersten, noch normalen Unterrichtseinheit laufend fürsorgliche Mütter klopften, um ihren Kindern Jausenpakete zu bringen. In kleinen Orten verbreiten sich diese Neuigkeiten eben schnell.

Die Exkursion ging dann zum Botanischen Garten von Nenita mit einem traumhaften Ausblick übers Meer, wo die Kinder viel Platz zum Spielen hatten. Von Fangspielen und Ballspielen zu Laufspielen bewegten sich die Kinder überall herum. Alle gemeinsam bauten sie dann aus den abgefallenen Nadeln der Bäume eine Burg, die sie stolz ihre Basis nannten.

Bei so viel Bewegung war ich dann nachmittags dementsprechend müde und genoss die Sonne draußen mit einem selbstgemachten Obstsalat mit Joghurt.

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