Dem Regen entwandern

Gezwungenermaßen spontan wurde unser Mädels-Wochenendsausflug erst Freitagabend geplant, denn die Organisation wusste nicht, ob das Wetter Segeln am Wochenende zulassen würde.

Samstagmorgens ging es dann los – bepackt mit Rucksäcken machten wir uns auf den langen Weg. Unterwegs hielten wir ein paar Mal an: bei einem Kloster, für Eiscreme und bei besonders schönen Ausblicken. Dabei verfolgten uns die ganze Zeit Regenwolken, die wir mit etwas mulmigem Gefühl beobachteten. Der Vorteil: eine Wanderung bei angenehm kühlen Temperaturen durch die nach Mastix duftende Landschaft. Mastix ist das Harz eines Baum, welches dieser nur auf Chios produziert und man hier in vielen lokalen Produkten findet.

Nach etwa drei Stunden kamen wir in Kalamoti  an, einem kleinen Ort mit verwinkelten, charmanten Gassen. Auf dem Marktplatz retteten wir uns dann vor dem ersten Regenguss des Tages in ein Café. UNO spielend saßen wir den Regen aus.

Dann ging es weiter zum Sandstrand Komi und mit ganz viel Glück schafften wir es auch dort vor dem Regen nach drinnen und konnten im „Nostalgia“ einen kleinen Mittagssnack genießen. Schließlich schafften wir es ins „Emporios Bay Hotel“, wo wir noch kurz in den Pool sprangen, bevor uns auch dort der Regen überraschte.

Am Abend aßen wir dann in einer Taverne, die mit ihrem Charme bezauberte. Die Dekoration aus altem Gartenzubehör, Pflanzen und Keramikgemüse war wunderschön anzusehen, lockte aber auch das ein oder andere Insekt an. Später genossen wir dann im Hotel noch Cocktails, ließen den Tag Revue passieren und genossen die Freundlichkeit der familiengeführten Unterkunft.

Beim Frühstück konnten wir uns gar nicht sattessen an den tollen selbstgemachten Kuchen, Marmeladen und mehr. Gestärkt ging es an den Strand, denn das Wetter war eine 180-Grad-Kehrtwende im Vergleich zum Vortag. Μαύρα Βόλια (Mavra Volia) war unser erstes Ziel, einzartig dank dem schwarzen Vulkangestein. Weil Steine auf Dauer dann doch etwas ungemütlich sind, ging es wieder zurück nach Komi zum Sandstrand.

Von dort wanderten wir dann ein letztes, langes Mal nach Pyrgi. Nach einem Rundgang und einer Stärkung ging es dann im Taxi zurück. Was für ein Wochenende!

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