Vrontados Spirit

Bevor es jetzt in wenigen Tagen wieder für eine Zeit lang nach Österreich zurückgeht, um für das Studium einiges zu regeln, konnte ich jetzt noch einige Tage in Vrontados mit den anderen Freiwilligen dort verbringen. Gemeinsam haben wir jetzt schon vieles erlebt und gemacht und sehr viel Spaß dabei gehabt.

Zu viert haben wir Καφεκούτι unsicher gemacht, das einzige Lokal in Vrontados, das man Bar nennen kann. Von dort hat man einfach einen traumhaften Ausblick, bei nachts sowie auch tagsüber.

Das Wochenende verbrachten wir hauptsächlich am Strand, das gute Wetter muss doch auch genutzt werden, wo es doch für mich bald ins wechselhafte Österreich geht. Überraschenderweise gut war die Busverbindung zu dem traumhaften Sandstrand in Karfas von Vrontados. Dort verbrachten wir den Samstagnachmittag in der Sonne. Wer von uns mehr Zeit in der Sonne verbringt bzw. auch ohne Sonnenbrandrisiko verbringen kann, lässt sich am Bild leicht erkennen.

Am Sonntag ging es dann nachmittags zu Fuß zum „Monastery Beach“, der ein lokaler Geheimtipp ist. Feiner Kiesel, kristallblaues Meer – was will man mehr?

Am 15. August ging es dann noch nach „Glaroi Beach“, einem Partystrand mitten im Nirgendwo mit einer Bar und lauter Musik.

Nach nur wenigen Tagen geht mein Besuch in Vrontados nun dem Ende zu, wahrscheinlich ist es das letzte Mal, dass ich diesen Ort vor meiner endgültigen Abreise zu sehen bekomme. Am Weg nach Österreich durfte ich dann Athen noch einmal besuchen.

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Das Wandern ist des Freiwilligens Lust

Unsere Gegend zu Fuß zu erkunden, das haben wir vor allem an den letzten beiden Wochenenden wieder einmal genutzt. Unser erstes Ziel war ein Park im nächsten Ort, höher gelegen als unser Katarraktis und mit einer tollen Aussicht über das Meer, Chios und die Türkei. Mit auf unsere Wanderung kam allerlei Essen, um im Park ein Picknick zu machen.

Mit Kartenspielen machten wir es uns dann dort gemütlich und verbrachten einige Zeit an diesem schönen Fleckchen Erde.

Am Wochenende darauf war der ursprüngliche Plan eigentlich, nur auf einen Kaffee zu gehen. Danach war ein kleiner Spaziergang geplant. Doch wegen eines Schild mit der Aufschrift „Altes Katarraktis“ und unserer Neugier wurde aus dem kleinen Spaziergang ungewollt eine kleine Wanderung von 11 Kilometern. Trotz unpassendem Schuhwerk beschwerte sich keiner, die Erlebnisse unterwegs machten aber auch vieles wett. Auf dem Weg entdeckten wir ein wunderschönes Kloster und das alte Katarraktis, bestehend aus vielen Ruinen von einstigen Steinhäusern. Schlussendlich kamen wir in dem Dorf Pagida inmitten von Chios‘ Natur an und ließen uns dort in einem Restaurant nieder. Das Dorf versprühte so viel Charme, dass wir eine Rückkehr noch während dem Aufenthalt planten.

Tja, so unverhofft erlebt man oft tolle Dinge.